Einen Mango-Lassi, bitte! Mango-Lassi gehört für mich beim indisch Essen einfach dazu, genauso wie Naan-Brot. Ohne geht es für mich nicht. Da ich beim Inder leider meist auf Naan-Brot verzichten muss, da Weizenmehl enthalten ist, backe ich es mir öfter selbst. Zu dem heutigen Hauptdarsteller, nämlich dem Butterhühnchencurry, passt es perfekt. Ein Klassiker in der indischen Küche übrigens. Gekocht wird das Curry auf meine Art. Ein echter Inder würde vielleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, mir schmeckt es so jedoch am besten 🙂

Wir essen meist sehr viel Naan zu indischem Curry und eher weniger Reis. Mit dem Naan kann man das Curry wunderbar aus der Hand essen und mit dem Brot das Curry praktisch auftunken. Daher rechnet das Rezept auch für 4 Personen jeweils 2 Käse-Naanbrote. Da wir gerne würzigen Käse essen, füllen wir das Brot mit Bergkäse. Meist nehme ich Scheibenkäse, das ist am einfachsten. Ein Rezept für Mango-Lassi findet ihr übrigens hier. Macht euch die Arbeit, denn ohne Mango-Lassi ist indisches Essen nur halb so gut. Die meisten Zutaten und Gewürze werdet ihr zu Hause haben bzw. leicht kaufen können. Zwingend braucht ihr für das Rezept jedoch Garam Marsala. In gut sortierten Supermärkten findet ihr es auf jeden Fall. Ich habe dieses hier verwendet.

Für das Curry (4-5 Personen) braucht ihr:

4 – 5 EL Öl
2 mittelgroße Zwiebel
2 – 3 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
2 TL Salz
500 g passierte Tomaten
2 EL Kokosmilchpulver
1 EL gemahlene Mandeln
1/4 TL brauner Zucker
1 kg Hühnchenbrust
2 – 3 EL Créme fraiche
3 TL Kurkuma
4 – 5 TL Garam Marsala
1 – 2 TL Chilipulver

dazu Basmati-Reis (ca. 250 g), etwas Koriander

1. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer jeweils schälen und hacken.
2. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer ca. 3-4 Minuten goldbraun anbraten. Dann die Masse fein pürieren.
3. In der gleichen Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die pürierte Masse hineingeben. Mit Kurkuma, Garam Marsala, Salz und Chilipulver würzen. Ca. 1 Minute die Masse anbraten, dann vom Herd nehmen.
4. Das Hühnchen in Stücke schneiden und in etwas Öl in einer neuen Pfanne anbraten. Dann das Hühnchen in die andere Pfanne geben.
5. Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
6. Die passierten Tomaten, das Kokosmilchpulver, die Mandeln, den Zucker und 4 EL Wasser zu einer glatten Masse pürieren. In die Pfanne hinzugeben und alles gut verrühren. Je nach Geschmack noch mehr Garam Marsala, Salz und Chilipulver hinzugeben. Das Créme fraiche hinzugeben und alles weitere 5 Minuten kochen lassen.
7. Das Curry mit Reis, frischem Koriander und Naan-Brot servieren.

Für das Naan-Brot (ca. 4-5 Portionen) braucht ihr:

2 Pck. Trockenhefe
2 TL brauner Zucker
400 ml warmes Wasser
800 g Dinkelmehl
4 El Öl oder Ghee
1/2 EL Salz
300 g Käse (ich nehme Bergkäse)
etwas Koriander

1. Die Trockenhefe in 400 ml warmem Wasser mit 2 TL braunem Zucker verrühren und etwas ruhen lassen.
2. Mehl, Öl/Ghee mit Salz in eine Schüssel geben, alles vermengen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefemischung dann in die Mulde geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben. Den Teig ca. 5 Minuten kneten, dann ca. 25 Minuten ruhen lassen.
3. Den Teig in ca. 16 Portionen teilen und jeweils zu einer Kugel formen.
4. Den Backofen auf 200 ° Ober- und Unterhitze vorheizen und ein eingeöltes Backblech einlegen.
5. Auf einem Backbrett die Kugeln jeweils zu runden dünnen Fladen ausrollen. Einen Fladen mit Käse belegen und einen weiteren Fladen auflegen. Den Rand jeweils andrücken. Schon habt ihr ein gefülltes Käse-Naan-Brot. Geht so vor, bis ihr 8 Naan-Brote habt.
6. Immer 2 Naan-Brote auf das heiße Backblech geben und ca. 2 Minuten bei 200 ° Ober- und Unterhitze backen, dann wenden und weitere 2 – 3 Minuten backen. Die Brote warm stellen, bis alle fertig gebacken sind. Naan schmeckt warm serviert am besten, ggf. noch etwas gehackten Koriander aufstreuen.

Gutes Gelingen!

Tini

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