Mitte Oktober war ich für einige Tage in Meran bei traumhaftem Wetter und einem herrlichen goldenen Herbst. Südtirol und Meran zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Mit diesem kleinen Bericht möchte ich euch Tipps für eine erste Entdeckung von Meran und Umgebung geben. Oft ist die erste Orientierung ja das Wichtigste.

I. Place to be

Unbedingt spazieren solltet ihr zumindest einmal auf dem Tappeinerweg. Eine wunderschöne Aussicht ergibt sich über Meran und der Weg lädt einfach nur so zum Flanieren ein. Grundsätzlich ist der Weg ca. 4 km lang. Solltet ihr aber nicht den ganzen Weg gehen wollen, so könnt ihr bei der Stadtpfarrkirche aufsteigen und einfach bis zum nächsten Cafe laufen. Mehr zum Tappeinwerg findet ihr hier.

Wunderschönes Café für einen kleinen Zwischenstopp gesucht? Besucht das „Saxifraga“ am Kurhaus. Einen kleinen Aperol, traditonelle Speckknödel, Leute beobachten und Ausruhen. Einfach perfekt für einen Zwischenstopp.

II. Shopping

Wer meinem Instagram-Profil schon eine Weile folgt, der weiss, dass ich Shopping liebe. Egal wo ich bin, ich muss unbedingt Einkaufen gehen. In Südtirol hat es mir vor allem natürlich auch das Essen angetan. Speck, Käse, Schüttelbrot, Vinschgerl, etc. Es ist einfach sooo lecker dort.

Eine der bekanntesten Adressen bezüglich Wurst und Fleisch ist sicherlich Siebenförchner in der Laubengasse 168 in Meran. Das Geschäft hat eine große Auswahl an Fleisch- und Wurstwaren sowohl mit Frischetheke, als auch abgepackt. Natürlich ist man auch vor allem auf Touristen ausgelegt. Dennoch gibt es nicht hässliches Tourigedöns, sondern schöne und geschmackvolle Mitbringsel. Hier findet sicherlich jeder was.

 

Wer es etwas kleiner mag, der wird sicherlich auch in der Metzgerei Gögele in der Laubengasse 79 fündig (sieht Foto unten). Das Kurhaus in der Freiheitsstr. 35 in Meran hält eine tolle Überraschung bereit, nämlich den Supermarkt Pur. Dort kann man einen kleinen Snack einnehmen oder leckere Mitbringsel kaufen. Es gibt viele Produkte für Weizenallergiker und nachhaltige Produkte. Auf jeden Fall sehenswert, nicht nur für Foodies.

Käse-Shopping empfehle ich euch übrigens direkt in den Sennereien. Hierzu findet ihr unter III. einen Link zur Sennerei in Algund. Ich hätte den ganzen Laden leerkaufen können 🙂

Ein Muss für Koch- und Backbegeisterte ist auch der Haushaltswarenladen „Frasnelli“ in der Laubengasse 262 in Meran. Von außen doch recht unscheinbar, eröffnet sich dem Besucher im Inneren ein langer Schlauch der prall gefüllt ist mit allem was das Back- und Kochherz begehrt. Backformen, Messer, Back- und Kochzubehör, Nudelmaschinen und vieles mehr. Absolut sehenswert.

 

Ihr habt keine Zeit, um nach Südtirol zu fahren, möchtet aber trotzdem leckeren Speck oder Käse direkt vom Erzeuger? Dann schaut doch mal hier vorbei, dort könnt ihr regionale Produkte bestellen und euch direkt nach Hause liefern lassen. Übrigens auch ein tolles Geschenk.

Für Glutenallergiker übrigens noch ein Tipp: Geht in die normalen größeren Supermärkte und kauft dort glutenfreie Nudeln. Dort gibt es viel mehr Sorten glutenfreier Nudeln, als bei uns in Deutschland und zB die glutenfreien Spaghetti von Barilla kosten dort ca. 1 € pro Packung weniger.

III. Ausflüge in der Umgebung

Einer meiner Lieblingsnachbarorte ist Algund. Sehr empfehlen kann ich euch dort einen Besuch der Sennerei Algund. Dort gibt es auch eine tolle Führung, bei der man lernt, wie man Frischkäse selbst aus Milch herstellen (das Ergebnis könnt ihr mitnehmen) und verschiedene Käsesorten probieren kann. Die Führung ist auf Deutsch, auf ca. 16 Personen beschränkt und auch für Kinder ab 5-6 Jahren gut geeignet. Mehr Infos zur Führung gibt es hier.

  

Wen es in luftige Höhen zieht, der sollte unbedingt in das Wandergebiet Meran 2000. Traumhafte Natur, urige Hütten und leckere Köstlichkeiten erwarten euch. Da mein Freund und ich gerne wandern und es auch etwas anspruchsvoller mögen, sind wir mit der Seilbahn hoch gefahren und haben den „Kleinen Ifinger“ bestiegen. Eine atemberaubende Aussicht und eine traumhafte Natur belohnen einen für den Aufstieg. Trittsicherheit und gutes Wanderschuhwerk sind allerdings Voraussetzung für die Tour.

 

Für mich ein weiteres absolutes Highlight war Schloss Trauttmansdorff und die dazugehörenden Gärten. Ein weitläufiges Gelände, mit viel Liebe und Mühe angelegt, kann zu Fuß erkundet werden. Je nach Jahreszeit erschließt sich sicherlich eine andere Flora und Fauna. Wir hatten das Glück, dass das Dahlienfeld wunderschön noch blühte und noch einiges an Blütenpracht zu sehen war. Sehr schön ist es dort sicherlich auch im Frühling. Mehr Infos zu den Gärten findet ihr hier.

  

Wenn ihr Schloss Trauttmansdorff einen Besuch abstattet, dann schaut unbedingt in den dortigen Museen vorbei. Ich selbst bin kein Fan von Museen. Dort hat es aber sogar mir gut gefallen. Die Museen sind mit so viel Liebe und Details angelegt, einfach absolut sehenswert. Es gibt ein Sissi-Museum und eine Fläche mit Sonderausstellungen. Bei unserem Besuch gab es eine Ausstellung über Passstraßen und Rennautos, natürlich perfekt für meinen Freund. Der Eintrittspreis für die Museen ist übrigens im Ticketpreis bereits inbegriffen.

  

Ihr habt Insider-Tipps für meinen nächsten Südtirol-Trip? Nur her damit, schreibt mir gerne. Ich würde mich sehr freuen.

Tini

 

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