Ebenfalls ein Muss auf dem Plätzchenteller sind Spitzbuben. Bei uns sind sie besonders beliebt und fehlen meist als Erstes. Die Gefahr, dass die Spitzbuben noch einmal nachgebacken werden müssen, ist daher groß. Ich verwende Johannisbeergelee zum Füllen, dann sind sie nicht so arg süß. Ich finde diese Kombination am Besten.

Die Herstellung der Spitzbuben ist nicht besonders schwierig. Auch als Backanfänger könnt ihr euch ranwagen. Am Aufwendigsten ist das Zusammensetzen der Plätzchen. Natürlich könnt ihr auch Ausstecher in Herzform, Blütenform, … für die Spitzbuben verwenden. Ich habe eher die klassische Ausstechform dafür verwendet.

Zutaten für ca. 3 Blech:

400 g Dinkelmehl
200 g weiche Butter
3 Eigelbe
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
etwas Zitronenschalenabrieb
Saft von 1 Zitrone
50 g gemahlene Haselnüsse
1/2 Tasse Johannisbeergelee
1/2 Tasse Puderzucker

1. Das Mehl auf ein Backbrett sieben und die Butter in Flöckchen darauf verteilen. In die Mitte eine Mulde drücken. Die Eigelbe, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschalenabrieb, gemahlene Nüsse in die Mitte geben und alles gut verkneten.
2. Den Teig in Alufolie einwickeln und ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
3. Den Backofen auf 200 ° Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Den Teig auf einem Backbrett portionsweise dünn ausrollen und mit einer Ausstechform die Plätzchen ausstechen. Eine Hälfte sollte ohne Loch in der Mitte ausgestochen werden.
5. Die fertigen Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10 Minuten bei 200 ° Ober- und Unterhitze auf unterer Einschubleiste backen.
6. Die Plätzchen vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
7. Das Johannisbeergelee mit dem Zitronensaft verrühren und die Plätzchen mit Loch mit Puderzucker bestäuben. Die Plätzchen ohne Loch mit dem Johannisbeergelee bestreichen und die Ringe mit Puderzucker auf die Plätzchen setzen.

Gutes Gelingen!

Tini

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Comment *