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Kaum von meinem Asientrip zurück, kann ich auf die asiatische Küche immer noch nicht verzichten. Besonders angetan hat es mir Ramen, grob gesagt japanische Nudelsuppe. Da diese meist mit Weizennudeln serviert wird, nicht immer ganz leicht für mich. Es werden oftmals aber auch Varianten mit Reisnudeln angeboten, bei denen ich dann zuschlagen kann.

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Ich muss ja zugeben, dass ich ein absoluter Suppenkaspar bin. Ich liebe es, wenn die Suppe den Magen schön wärmt. Das heutige Rezept habe ich nicht selbst gekocht, nein ich wurde heute von meiner besseren Hälfte bekocht. Schön, oder?

Pak Choi findet bei uns in der Küche rege Verwendung. Nicht nur bei Ramen, sondern auch z. B. im Omelette macht sich Pak Choi, eine asiatische Kohlart, super. Probleme ihn zu kaufen haben wir eigentlich nie, da Asialäden ihn meist führen, teils auch Bioläden. Fragt dort einfach mal nach.

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Zutaten für einen großen Topf Ramen (4-5 Personen):

Für die Brühe:

1 rote Zwiebel
6-7 Rindermarkknochen
1 Bund Suppengrün (Sellerie, Karotten, Petersilie, Lauch)
2 Knoblauzehen
2 Lorbeerblätter
4-5 Pfefferkörner
etwas Sojasoße
etwas Salz

Für die Einlagen:

400 g Reisnudeln
200 g Sprossen
4 Pak Choi
4 hartgekochte Eier
250 g Rinderfilet
200 g Garnelen
6-8 Maiskölbchen
etwas Sojasoße
etwas Sesamöl

1. Die rote Zwiebel von der äußersten Schale befreien, halbieren und mit der aufgeschnittenen Fläche nach unten in einen Topf legen und ohne Öl anbraten. Die Markknochen hinzugeben und ebenfalls ohne Öl von beiden Seiten mit anbraten. Mit ca. 2 Liter Wasser ablöschen und das Suppengrün hinzugeben sowie die geschälten Knoblauchzehen, Lorbeerblätter und Pfefferkörner hinzugeben. Alles langsam erhitzen und 3-4 Stunden einkochen lassen.
2. Dann die Suppenmasse abseien, also die festen Bestandteile aus der Suppe herausnehmen. Die Brühe mit etwas Salz und Sojasoße abschmecken.
3. Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten und den Pak Choi waschen. Das Rinderfilet in kleine Scheiben schneiden und in etwas Sesamöl kurz anbraten. Die Garnelen ebenfalls kurz in etwas Sesamöl anbraten. Sämtliche Zutaten der Einlage dann in Schalen füllen und die Schalen mit Brühe auffüllen und gleich servieren. Je nach Geschmack noch weitere Sojasoße hinzufügen.

Gutes Gelingen!

Tini

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