Quittengelee selbstgemacht

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Die Quitte ist meines Erachtens ein bißchen in Vergessenheit geraten. Manch einer weiß nichts mit ihr anzufangen oder denkt auf den ersten Blick, dass es sich um einen Apfel handelt. Ich hoffe daher, dass ich Dich davon überzeugen kann, das heutige Rezept für Quittengelee unbedingt nachzukochen und auszuprobieren. Quittengelee ist wirklich ein ganz feiner Genuss.  Auf den Fotos siehst Du meine Lieblingskombination, nämlich Hefezopf mit Butter und Quittengelee. Ich lasse jeden Kuchen dafür links liegen.

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Ich lege mir immer einige Quitten in die Wohnung, da es keinen besseren Raumduft gibt. Der Duft, den die reifen Quitten verströmen, ist fein und intensiv. Sollte ich einmal ein Quittenparfum finden, dann würde ich es mir kaufen. Einfach den Flaum der Quitten mit einem Tuch etwas abreiben und die Quitten auf einem Teller oder in einer Schale schön anrichten. Der Duft kommt dann von alleine.

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Für ca. 6-7 Gläser á 200 ml brauchst Du:

1,5 kg Quittenschnitze
1 l Wasser
500 g Gelierzucker

1. Die Quitten waschen und gut abreiben. Blüte und Stiel von den Quitten entfernen (das Kerngehäuse kann bleiben, wenn die Quitten nach dem Kochen weggeworfen werden). Die Quitten in Schnitze schneiden.
2. Die Quittenschnitze dann in einen Schnellkochtopf geben mit 1 l Wasser. Für ca. 20 – 30 Minuten die Quittenschnitze weich kochen, dann abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen den Saft in einen Topf abgießen.
3. Den Saft durch ein feines Sieb gießen. Die Marmeladengläser nebst Schraubdeckeln mit heißem Wasser ausgießen und gut abtropfen lassen.
4. Dann den Saft mit Gelierzucker nach Packungsanleitung einkochen (bei mir war dies im Verhältnis 3:1, achte aber auf die Packungsanleitung Deines Gelierzuckers). Das Gelee bei starker Hitze zum Kochen bringen, so dass es sprudelt. Ca. 3-4 Minuten weiterkochen lassen. Dann sofort das Gelee in die Glasgläser füllen und diese sofort verschließen.

Ein richtiger Genuss!

Tini

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