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Dass ich absolute Nussliebhaberin bin habe ich schon das ein oder andere Mal erwähnt. Die meisten Rezepte für Nusszopf haben mir einfach zu wenig Füllung. Daher war es wirklich an der Zeit, dass ich meinen eigenen Nusszopf kreiere, der schön saftig ist und genug Füllung hat. Damit er auch was hermacht habe ich ihn als Blüte gemacht. Sieht kompliziert aus, ist aber super einfach. Eine kleine Foto-Anleitung habe ich Dir ganz unten im Beitrag beigefügt.

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Das Flechten als Blüte ist sicherlich nichts Neues, ich finde es jedoch immer wieder schön und greife auf die Flechttechnik z. B. auch bei herzhaften Pestobroten zurück. Wenn Du einmal weißt, wie es geht, dann gibt es kein Halten mehr 🙂

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Für 1 Nussblüte brauchst Du:

Für den Hefeteig:

500 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
1 Würfel frische Hefe
60 g brauner Zucker
60 g Butter
200 ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
1 Ei

Für die Nussfüllung:

150 g gemahlene Mandeln
150 g gemahlene Haselnüsse
100 g gehackte Mandeln
50 g gehackte Walnüsse
5 EL brauner Zucker
4 EL Kakaopulver
1/2 TL Zimt
2 Eier
150 ml Milch
3 EL Ahornsirup

Für den Guss:

3-4 Walnüsse und etwas Ahornsirup zum Bestreuen
etwas Puderzucker
etwas Zitronensaft

1. Das Dinkelmehl mit dem Zucker vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Butter in kleinen Flocken um die Mulde herum geben. Das Ei in die Mulde schlagen, die Hefe in die Mulde hineinbröseln, die Prise Salz hinzugeben und die lauwarme Milch in die Mulde geben. Kurz ruhen lassen und dann zu einem Hefeteig verkneten. Die Teigschüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
2. Zwischenzeitlich die Nussfüllung vorbereiten. Hierzu alle Zutaten vermengen und gut verrühren.
3. Den Boden einer Springform einfetten (den Rahmen brauchst Du nicht) und Backpapier auf die eingefettete Seite andrücken, so dass es nicht wegrutscht.
4. Den Hefeteig in 3 Portionen aufteilen und aus jeder Portion einen runden Boden auswellen, der die Größte des Springformbodens haben sollte.
5. Einen Teigboden auf den Springformboden legen und den Boden mit der Hälfte der Nussfüllung bestreichen (Bild 1). Dann einen zweiten Boden darauflegen und den zweiten Boden mit der restlichen Nussfüllung bestreichen. Dann den letzten Boden auflegen (Bild 2). Ich drücke an der Seiten die Böden immer so aneinander, dass keine Füllung an der Seite herausquillt. Es sieht jetzt aus wie ein Kuchen.
6. Dann ein Glas mit ca. 5-6 cm Durchmesser in die Mitte drücken, so dass der Rand des Glases leicht sichtbar wird. Dieser Rand dient als Begrenzung, damit Du nicht zu weit in die Mitte einschneidest (Bild 3).
7. Dann den Kuchen in 16 Teile schneiden, jeweils bis zur Begrenzung in der Mitte (Bild 3). Ich fange immer so an, dass ich den Kuchen in Viertel einteile und diese dann immer noch weiter unterteile. Je gleichmäßiger Du schneidest, desto schöner wird die Blüte.
8. Nun von den 16 Teilen jeweils 2 Teile nehmen und ineinander verdrehen (Bild 3 + 4). Die Enden gut andrücken, damit die Blütenform schön wird.
9. Die Nussblüte bei 190° Ober- und Unterhitze für ca. 30 Minuten in den Backofen.
10. Die restlichen 3-4 Walnüsse grob hacken und mit etwas Ahornsirup vermischen. Etwas Puderzucker mit einem Schuss Zitronensaft mischen und die Nussblüte solange sie noch heiß ist damit einstreichen und danach noch die Walnüsse darüberstreuen.

Fertig. Ich hoffe Du wirst die Nussblüte lieben, genauso wie ich 🙂

Tini

img_5216 Bild 1    img_5218 Bild 2        img_5219 Bild 3              img_5220 Bild 4

 

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